Akustik Dämmung

Akustik Dämmung leicht gemacht

Die Akustik ist die Lehre vom Schall und dessen Ausbreitung. Bei der Akustik Dämmung geht es in erster Linie darum, die Ausbreitung der Schallwellen durch Errichtung eines "Damms" zu verhindern. Dies ist auch der Unterschied zur Schalldämpfung, bei der dem Schall durch entsprechende Maßnahmen die Energie entzogen wird. Das klassische Bauteil für eine Akustik Dämmung ist eine einfache und homogene Wand zwischen zwei Räumen. In einem Raum befindet sich die Schallquelle und der andere Raum soll vor einer Lärmbelästigung geschützt werden. Die wichtigste Größe bei der Akustik Dämmung ist das Schalldämmmaß R. Dieses gibt, an wie viel Schall durch ein Bauteil gedämmt werden kann. Angegeben wird das Schalldämmmaß in Dezibel.

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Schalldämmmaß von einschaligen Bauteilen

Geht es um die Akustik Dämmung von einschaligen Wänden, so hängt das bewertete Schalldämmmaß von einschaligen Bauteilen in erster Linie von der flächenbezogenen Masse ab. Dies gilt beispielsweise für einschalige Wände oder Decken. Je höher die flächenbezogene Masse, desto höher die Schalldämmung. Dabei spielt die Art des verwendeten Materials nur eine untergeordnete Rolle. Bei beidseitig verputzten Wänden hängt das Schalldämmmaß von der Steinrohrdichteklasse sowie der Dicke der Wand ab. Eine Betonwand mit einer Dicke von 24.5 cm besitzt ein bewertetes Schalldämmmaß von etwa 52 dB. Bei einer Kalksteinwand liegt das bewertete Schalldämmmaß mit 54 dB nur geringfügig höher.

 

Schalldämmmaß bei zweischaligen Bauteilen

Die Akustik Dämmung ist bei zwei- oder mehrschaligen Wänden deutlich besser. So lässt sich unter optimalen Bedingungen dieselbe Dämmung mit nur einem Zehntel der Masse von einschaligen Bauteilen erreicht werden. Somit ist das Anbringen einer zusätzlichen Vorsatzschale eine gute Möglichkeit für eine bessere Dämmung. Um eine möglichst optimale Akustik Dämmung zu erreichen, muss dabei auf einige Punkte besonders geachtet werden. So darf zwischen den einzelnen Schalen keine direkte Verbindung bestehen. Lediglich bei besonders dünnen und biegeweichen Vorsatzschalen ist eine Verbindung in größeren Abständen von etwa einem halben Meter möglich. Allerdings führt auch dies zu Verlusten bei der erzielten schalldämmenden Wirkung. Der Hohlraum zwischen Vorsatzschale und Wand wird mit einem schallabsorbierenden Material wie beispielsweise Mineralwolle aufgefüllt. Für den besten Schallschutz sollte diese auf die gesamte Fläche eingebracht werden. An den Rand kommen dann noch zusätzliche Dämmstreifen, welche die Übertragung des Schalls auf andere Bauteile verhindern. Welche Verbesserungen beim Lärmschutz sich durch eine zusätzliche Vorsatzschale erreichen lassen hängen von der Art und der Konstruktion der Wände und insbesondere von der wirksamen Minderung der Übertragung auf die flankierenden Bauteile ab. Bei einer massiven Wand mit einem Flächengewicht von 100 kg/m2 lässt sich eine Verbesserung von etwa 12 dB erreichen. Besitzt die massive Wand ein Gewicht von 300 kg/m2 fällt die Verbesserung mit etwa 3 dB deutlich geringer aus.

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