Schallschutz Wand

Schallschutz einer Wand - was muss man tun?

 

Beim Schallschutz einer Wand kommt es in erster Linie darauf an, ob es sich um eine einschalige oder eine zweischalige Wand handelt. Bei einer einschaligen Wand hängt das bewertete Schalldämmmaß insbesondere von der flächenbezogenen Masse ab. Je schwerer eine Wand ist, desto größer ist auch die Schalldämmung. Bedingung hierfür ist Höhe der Dichtheit, wobei eventuell vorhandene Risse und Hohlräume die Schalldämmung verringern. Dagegen hat das Material sowie die Steifigkeit einen eher geringen Einfluss auf den Schallschutz. Dicke Außenwände, die über ein eher geringes Raumgewicht verfügen, kann es aufgrund von Dickenresonanzen zu einer verminderten Schalldämmung kommen. Auf die Dickenresonanzen wirkt sich besonders die Lochversetzung aus. So verlieren Wände mit lochversetzten Steinen gegenüber solchen mit durchgehenden Stegen etwa 10 Prozent ihrer schalldämmenden Wirkung. Das bewertete Schalldämmmaß von auf beiden Seiten verputzten Wänden ist abhängig von der Steinrohdichteklasse und der Wanddicke. Ein 17,5 cm dicke Wand aus Hohlblocksteinen mit der Rohrdichteklasse 0,8 weist beispielsweise ein bewertetes Schalldämmmaß von 44 dB auf. Bei einer Wand der gleichen Dicke aus Kalksandstein der Rohrdichteklasse 1,8 gilt ein bewertetes Schalldämmmaß von 51 dB. Bei den jeweiligen Steinarten variiert das Schalldämmmaß in anderen Rohrdichteklassen entsprechend. Ein besonderer Effekt von Wänden ist die Materialdämpfung, also die Umwandlung von Schall in Wärme. Hier bieten Wände aus Leichtbeton, insbesondere Porenbeton die besten Werte.

 

Schallschutz zweischaliger Wände

Bei einem zwei- oder mehrschaligen Aufbau der Wände kann eine deutlich bessere Schalldämmung erzielt werden. Im besten Falle ist es möglich, mit einem Zehntel der Masse von einschaligen Wänden, dieselbe Schalldämmung zu erreichen. Die beiden Schalen wirken in Verbindung mit dem sich dazwischen befindenden Hohlraum als Feder-Masse-System. Dieses besitzt jedoch eine bestimmte Resonanzfrequenz, bei der eine besonders hohe Schwingungsübertragung erfolgt, was sich ungünstig auf die Schalldämmung auswirkt. Deshalb ist es zu empfehlen, dass die Resonanzfrequenz unterhalb von 100 Hz liegt. Damit zweischalige Wände auch wirklich einen besseren Schallschutz als einschalige Wände besitzen, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. Wichtig ist zum einen, dass zwischen den beiden Schalen keine festen Verbindungen eingebaut werden. Lediglich bei sehr dünnen biegeweichen Schalen können in größeren Abständen von etwa einem halben Meter Verbindungen angebracht werden, was jedoch zu einer geringwertig schlechteren Schalldämmung führt. In den Hohlraum zwischen den beiden Schalen muss über die gesamte Fläche oder zumindest am Rande eine Einlage beispielsweise aus Mineralwolle eingebracht werden. Eine der beiden Schalen sollte nach Möglichkeit biegeweich sein, insbesondere dann, wenn flankierende Bauteile von einem Raum zum nächsten durchgezogen sind.

 

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