Wände dämmen

Geht es um den Schutz vor Lärm aus anderen Wohnungen bzw. aus Räumen der eigenen Wohnung, so spielt das richtige Dämmen der Wände eine wichtige Rolle. Wenn es um die hierfür geeigneten Maßnahmen geht, so muss zunächst unterschieden werden, ob es sich um eine massive Innenwand oder eine leichte Holz- bzw. Metallständerwand handelt.

 

Massive Innenwände

Geht es um die Schalldämmung  von massiven Innenwänden, dann stehen hier zwei Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die erste Variante ist das Vorsetzen einer weiteren schweren Mauerwerksschale, wodurch die Masse erhöht wird. Die zweite Möglichkeit liegt in einer biegeweichen Vorsatzschale aus Holz- und Metallständerprofilen. Diese wird dann mit einer Dämmung aus Holz- oder Mineralfaser gefüllt. Mit einer zusätzlichen schweren vorgemauerten Mauerwerksschale lässt sich deutlich verbessertes Schalldämmmaß erreichen, wobei jedoch zu beachten ist, dass die Decke durch das zusätzliche Gewicht erheblich mehr belastet wird. Aus diesem Grund sollte vor der Ausführung immer ein Statiker befragt werden. Wie stark die Reduzierung des Schalldämmmaßes ausfällt, hängt von der Masse der bereits bestehenden Wand sowie der Dicke der errichteten Vormauerschale ab. So bietet eine massive Wand mit einem Gewicht von 100 kg/m2 eine Schalldämmung von 36 Dezibel. Wird nun eine Vormauerschale in einer Stärke von 24,0 cm angebracht, dann lässt sich dieser Wert auf bis zu 56 Dezibel steigern. Je mehr Maße die bestehende Wand besitzt, desto geringer fällt der Mehrwert einer Vorsatzschale aus.

 

Mit wesentlich weniger Aufwand und zu entsprechend günstigeren Kosten lässt sich eine biegeweiche Vorsatzschale mit einer Dämmung realisieren. Die Dämmung aus Holz- bzw. Mineralfaser verhindert dabei, dass es zu einer Reflexion der Schallwellen kommt. Neben Gipskartonplatten können zur Errichtung der Vorsatzschale auch sogenannte Verbundplatten oder Gipskartonplatten verwenden. Durch die Vorsatzschale lässt sich bei einer bestehenden Wand mit einer Masse von 100 kg/m2 das Schalldämmmaß von 36 Dezibel auf etwa 49 Dezibel erhöhen.

 

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Innenwände in Trockenbauweise

Besonders in Fertighäusern werden oftmals leichte Holz- und Metallständerwände eingebaut. Hier lässt sich eine verbesserte Schalldämmung durch eine zusätzliche Beplankung und/oder einer zusätzlich vorgestellten Trockenbauwand erreichen. Allerdings ist bei Trockenbauwänden eine besondere Vorsicht geboten, sodass hier am besten ein Fachmann zurate gezogen werden sollte. Zum einen kommt es bei Trockenbauwänden zu großen Unterschieden bei der gemessenen Schalldämmung und zum anderen besteht bei einer unsachgemäßen Ausführung die Gefahr, dass sich die Schalldämmung sogar noch verschlechtert.

 

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