Lärmschutz

Lärmschutz bezeichnet ein Vorgehen, mit dem man die Ausbreitung von Schallwellen verhindert.

So ziemlich alles in unserer Umwelt produziert Schallwellen: Autos, Maschinen, Musikinstrumente, Flugzeuge oder einfach nur der Fernseher des Nachbarn. Treffen die Schallwellen auf harte unporöse Oberflächen, werden diese zum einen reflektiert, zum anderen versetzen Sie den Gegenstand, auf den sie treffen, in Schwingung. Die dadurch verursachten Vibrationen nennt man dann Körperschall, der z.B. durch Betonwände dringt und sich am anderen Ende wieder in Luftschall umwandelt. Deshalb hören Sie z.B. auch den Fernseher des Nachbarn. Durch unsere Schallschutzplatten aus porösem Schaumstoff können diese Schallwellen effizient absorbiert werden. Sie mindern damit Schallreflexionen im Raum selbst, als auch das Entstehen von Körpeschall. Lärmschutz wird in unserer Zeit immer wichtiger, da Lärm in unserer Umwelt und auch am Arbeitsplatz, stetig zunimmt.

Aktiver Lärmschutz

Geht es um die Maßnahmen, welche für einen verbesserten Lärmschutz ergriffen werden, dann lässt sich zwischen einem aktiven und einem passiven Lärmschutz unterscheiden. Als aktiver Lärmschutz zählen dabei alle Maßnahmen, welche direkt an de Schallquelle durchgeführt werden. Ziel ist es hierbei, die Entstehung des Schalls bereits so gut als möglich zu verhindern. Somit sollte der aktive Lärmschutz immer die oberste Priorität besitzen. Ein aktiver Lärmschutz ist vor allen Dingen in der Nähe von Flughäfen, stark befahrenen Straßen oder Bahntrassen erforderlich. Dabei gilt, dass ein aktiver Lärmschutz immer nur dann durchgeführt werden muss, wenn die hierfür entstehenden Kosten nicht außer Verhältnis zu den möglichen Ergebnissen liegen.

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Aktiver Lärmschutz beim Autoverkehr

Als aktiver Lärmschutz zählt beispielsweise das Aufbringen eines lärmschluckenden Asphalts. Die akustischen Eigenschaften von Asphalt hängen in erster Linie von der Ebenheit und den vorhandenen Fugen ab. Durch die Verwendung von verschiedenen Rezepturen kann lassen sich die Asphaltoberflächen bis hin zu einem komplett lärmschluckenden Belag (Flüsterasphalt) optimieren. Dadurch können unter Umständen weitere Maßnahmen des aktiven Lärmschutzes wie beispielsweise das Aufstellen von Lärmschutzwänden vermieden werden. Beim Aufstellen von Lärmschutzwänden darf aus statischen Gründen eine maximale Höhe von 6 Metern nicht überschritten werden. In den meisten Fällen werden Lärmschutzwände aus langlebigen Materialien wie Beton oder Aluminium errichtet. Allerdings ist aus Gründen der Optik eine Wandhöhe von 6 Metern nur in den seltensten Fällen zu vertreten. Weitere Maßnahmen des aktiven Lärmschutzes wäre beispielsweise das Einführen einer Geschwindigkeitsbegrenzung oder das Entwickeln von geräuschärmeren Fahrzeugen.

 

Aktiver Lärmschutz an Flughäfen

Wer in der Nähe eines Flughafens wohnt, ist zumeist hohen Lärmbelastungen ausgesetzt. Aus diesem Grunde gibt es hier zumeist auch gewisse Auflagen, was den aktiven Lärmschutz betrifft. Hierzu gehört beispielsweise das Einführen eines Nachtflugverbots oder das optimale Festlegen der Flugrouten über weniger stark bewohntes Gebiet. Dazu kommt das Entwickeln von moderneren und größeren Flugzeugen. Diese sind zum einen leiser und können auch mehr Fracht bzw. Passagiere aufnehmen, sodass weniger Flugbewegungen erforderlich sind.

 

Passiver Lärmschutz

Ein passiver Lärmschutz ist immer dann erforderlich, wenn die Maßnahmen des aktiven Lärmschutzes nicht ausreichen, um die Entstehung von Schall zu unterbinden. Mit den Maßnahmen des passiven Lärmschutzes soll verhindert werden, dass Lärm in ein Gebäude eindringt. Entscheidend für den Erfolg von passiven Lärmschutzmaßnahmen sind dabei sowohl die Quelle des Schalls wie auch der vorhandene Frequenzbereich.

 

Passiver Schallschutz durch Schallschutzfenster

Eine relativ einfach durchzuführende Maßnahme des passiven Lärmschutzes ist der Einbau von speziellen Schallschutzfenstern. Diese werden in Schallschutzklassen eins bis sechs angeboten. Um zu bestimmten, welche Schallschutzklasse benötigt wird, muss zunächst der außerhalb des Gebäudes herrschende Geräuschpegel ermittelt werden. Eine Hauptverkehrsstraße erzeugt tagsüber beispielsweise einen Geräuschpegel von etwa 70 Dezibel. Bei einer Autobahn werden etwa 80 dB erreicht. Ein dicht vorbeifliegendes Flugzeug kann bis zu 120 Dezibel erzeugen. Je nach Lärmpegel können dann die entsprechenden Schallschutzfenster gewählt werden. Fenster der Schallschutzklasse 1 besitzen ein bewertetes Schalldämmmaß zwischen 25 und 27 Dezibel. Das bedeutet, um diesen Bereich kann der in die Wohnung gelangende Schall abgeschwächt werden. Bei der höchsten Schallschutzklasse 6 kann ein bewertetes Schalldämmmaß von über 50 dB erreicht werden. Die zu erreichenden Werte hängen auch von den beteiligten Bauteilen wie der Wand sowie der Fläche des Fensters ab.

 

Einbau von Schallschutztüren

Die Türen eines Gebäudes oder einer Wohnung bieten für den Schall oftmals kein ausreichendes Hindernis. Durch den Einbau von speziellen Schallschutztüren lässt sich der Lärmpegel in Wohnungen zum Teil deutlich senken. Diese werden mit ein- oder zweischaligen Türblättern angeboten. Bei einschaligen Türblättern wird die schalldämmende Wirkung aufgrund einer hohen flächenbezogenen Masse erzielt. Dagegen setzen zweischalige Türen auf ein Feder-Masse-System. Grundsätzlich bieten zweischalige Türen ein höheres bewertetes Schalldämmmaß. Dieses reicht je nach Beschaffenheit der Tür sowie der angrenzenden Bauteile einen Wert zwischen 35 dB und 45 dB. Bei einschaligen Türen beträgt das maximal zu erreichende Schalldämmmaß dagegen um die 35 dB.

 

Weitere Maßnahmen zum passiven Lärmschutz

Um das Eindringen des Schalls über die Wände zu verringern, besteht die Möglichkeit eine zusätzliche Vorsatzschale anzubringen. Die Vorsatzschale wird mit einem gewissen Abstand zur massiven Wand mittels einer Unterkonstruktion aus Holz oder Metall errichtet. Darauf werden dann beispielsweise Gipskartonplatten befestigt. Der dabei entstehende Hohlraum wird mit einer Dämmschicht beispielsweise aus Mineralwolle gefüllt. Bei einem optimalen Einbau lässt sich das bewertete Schalldämmmaß der massiven Wand auf diese Weise um 12 - 15 dB erhöhen.

 

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