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Lärmdämmung Kompressor

Kompressoren können auf verschiedene Arten Schallwellen verbreiten und damit für eine Lärmbelastung sorgen. Zum einen können sich die Vibrationen über den Boden ausbreiten und so für eine Verbreitung des Körperschalls sorgen. Zum anderen kommt es bei einem Kompressor auch zur Aussendung von Luftschall. Um den Körperschall zu verhindern, muss der Kompressor vom Boden entkoppelt werden. Diese Arbeit wird in der Regel bereits durch den Hersteller erledigt. Somit geht es bei der Lärmdämmung Kompressor in erster Linie um die Vermeidung des Luftschalls.

 

Luftschall bei Kompressoren verringern
Im Grunde geht es hier nicht um eine Lärmdämmung sonder eine Lärmdämpfung. Von dieser spricht man immer dann, wenn verhindert werden soll, dass Lärm von innen nach außen gelangt. Der Begriff Lärmdämmung Kompressor ist also nicht ganz korrekt. Um eine Lärmdämpfung zu erreichen, ist es erforderlich, den Kompressor zu kapseln. Hierbei wird nochmals ein zusätzlicher Raum um den Kompressor gebaut, welcher dann von innen mit einer Dämmung versehen wird. Hierzu eignet sich insbesondere die Verwendung von Schaumstoff. Diese sollte mindestens eine Stärke von 5 cm besitzen. Ist der Bereich, in welchem der Kompressor steht, trocken, dann empfiehlt sich unter anderem die Verwendung von Akustikschaumstoffen oder Verbundschaumstoffen. Dabei gilt der Grundsatz je mehr desto besser. Je dicker also die Dämmung umso größer ist der damit erzielte Effekt. Zur Verstärkung der Lärmdämmung Kompressor lässt sich auch ein dreifaches Konstrukt errichten. Dabei wird beispielsweise zuerst eine plane Akustikschaumstoffplatte, worauf eine doppelseitig klebende Bitumenfolie angebracht wird. Darauf folgt dann nochmals eine plane Akustikschaumstoffplatte.

 

Dämmung von Kompressoren im Freien
Befindet sich der Kompressor im Freien und ist somit Feuchtigkeit oder Nässe ausgesetzt, dann sind Schaumstoffe als Lärmdämmung nicht geeignet. Schaumstoffe haben die Eigenschaft Wasser aufzunehmen, wodurch sie beschädigt werden und kaputt gehen. Deshalb sollten Kompressoren im freien ebenfalls immer gekapselt werden, damit keine Nässe in den Innenraum eindringen kann. Auch hierbei gilt, je dicker der verwendete Schaumstoff, desto höher ist der durch die Lärmdämmung Kompressor zu erzielende Erfolg.

 

Auf Belüftung achten
Zu beachten bei der Lärmdämmung von Kompressoren ist, dass diese natürlich auch immer belüftet werden müssen. Diese Aufgabe lässt sich mit einer durchgehenden Lärmdämmung nicht vereinen. Deshalb ist es erforderlich, zur Belüftung einen separaten Lüftungskanal zu bauen. Dieser muss dann ebenfalls mit Dämmungsmaterial ausgekleidet werden. Durch den Lüftungskanal muss sowohl Luft angesaugt wie auch ausgeblasen werden können. Ein hilfreicher Tipp hierbei ist den Lüftungskanal nicht gerade, sondern verschachtelt zu bauen. Dadurch wird verhindert, dass der Schall direkt austreten kann.